Primatengehege

ab 01. Dezember 2012
Gemeinschaftspraxis Köster / Doherty / Sampaio Doherty, Im Schaufsfeld 16, 40764 Langenfeld


Die Stadt ist heutzutage der quasi-natürliche Lebensraum für den berüchtigsten und gefährlichsten Primaten dieses Planeten, den Menschen. Hier tobt er sich aus, der Architekt, eine besondere Unterat der menschlichen Spezies und errichtet Behausungen und Skulpturen in Beton, Stahl und Glas. Hier fortentwickelt der Mensch seine Kultur und von hier aus verbreitet er sie über den ganzen Planeten. Bedingt durch die räumliche Enge der Stadt und die Konzentration an Alphamännchen und -weibchen ist der Mensch hier besonderem Stress ausgesetzt, der sich in bisweilen skurillen Verhaltensweisen ausdrückt. Ein Teil dieser urbanen Lebenswelt ist hier zu besichtigen. Füttern verboten.

Bildpräsentation im Rahmen der Heine-Nacht (17.Dezember 2011, 19:30 Uhr)

Heinrich-Heine-Institut Düsseldorf, Bilker Straße 12-14, Lesesaal

Beamer-Präsentation der Serie "Endzeit in Otzenrath" über die sterbenden Dörfer im Braunkohle-Tagebau Garzweiler II. Die Präsentation erfolgt begleitend zu der Lesung von Ingrid Bachér aus ihrem Roman "Die Grube" (erschienen Okt 2011 im Dittrich Verlag Berlin). Der Roman thematisiert die Geschichte einer Familie im Dorf Garzweiler vor der Vernichtung des Dorfes.
Das volle Programm der Heinrich-Heine-Nacht als PDF: Heine-Nacht_ges.pdf

Die 4 Elemente (05. November bis 30. Dezember 2011)

Stadtbibliothek Solingen, Mummstr. 10, 1. OG

"Die vier Elemente" der Gruppe 7 ist der Versuch, mit ungewöhnlicher Sichtweise an die klassischen Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde heranzugehen und nicht nur ein fotografisches Abbild zu erzeugen, sondern das Wesen, besser: die Wesen der jeweiligen Elemente darzustellen. "Feuer" begegnet uns so zum Beispiel als wunderschön gefärbter Laubwald im "Indian Summer", zum anderen in Gestalt verkohlter Bäume, aus denen neues Leben sprießt Die Zuordnung der jeweiligen Bilder zu den Elementen obliegt dem Betrachter und seiner Assoziationen. Und während das eine Bild sich eindeutig einem Element widmet, fordert ein anderes uns dazu auf, sich spielerisch mit unseren Assoziationen und der zugrunde liegenden Philosophie der antiken Elementen-Lehre zu beschäftigen. Somit wird die vom Betrachter getroffene Zuordnung nicht nur von seiner Stimmung abhängig sein, sondern auch von der Umgebung, in der das Bild präsentiert wird. In der Ausstellung wird daher darauf verzichtet, dem jeweiligen Foto ein Element zuzuordnen.

Pressestimmen:
Solinger-tageblatt

Altern in Würde - Würde im Alter (September 2011-September 2012)

Verschiedene Seniorenzentren der procon-Gruppe, u.a. Seniorenzentrum Mainbrücke, Ulrich-Willer-Straße 15, 97828 Marktheidenfeld

Dieses Ausstellung widmet sich dem Thema Alter in Form von monochromen Schwarzweißporträts. Das große Interesse an der ersten Ausstellung zeigte uns, daß durchaus ein Bedürfnis nach der (fotografischen) Bearbeitung dieses Themas besteht, auch wenn die Flut an Bildern junger schöner Menschen um uns herum etwas anderes suggeriert. Wir erahnen, daß es im menschlichen Gesicht mehr zu lesen gibt als die oberflächliche Schönheit makelloser Haut und daß die Würde im Alter mit dieser Erkenntnis beginnt.


Pressestimmen:
MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

Ästhetik des Verfalls (ab 14. August 2011)

Gemeinschaftspraxis Köster / Doherty / Sampaio Doherty, Im Schaufsfeld 16, 40764 Langenfeld

Die Ästhetik des Verfalls und der Verfall des Schönen ist ein Thema, das Künstler und Fotografen von je her interessiert und fasziniert hat. Es reflektiert den Triumph der alles gleichmachenden Natur über das letztlich vergebliche menschliche Bemühen nach Bewahrung und Erhaltung. Und es erinnert uns daran, daß auch wir einst den Weg der stofflichen Gesetze gehen müssen. Die bildliche Darstellung im Stadium des Verrottens, Verfaulens, Verfallens zeigt den Gegenstand in der Phase, in der er von uns aufgegeben und vergessen wurde, in der er sich selbst und den zerstörerischen Kräften der Natur überlassen wurde, und in der uns die Betrachtung seiner Schönheit einen leichten Schmerz bereitet.

In Szene gesetzt (28.01.-27.02.2011)

fiftyfifty Galerie, Jägerstr. 15, 40231 Düsseldorf

ALMA MATER
Jahresklassen für künstlerische Fotografie

Seit 11 Jahren leiten die beiden Künstlerinnen Katharina Mayer und Birgitta Thaysen die Jahresklassen für künstlerische Fotografie in Düsseldorf. In ihren Ateliers finden im Teamteaching anspruchsvolle, monatliche Workshops statt. Werkgespräche, Praxis und thematische Arbeit stehen im Mittelpunkt. Erste Priorität der Jahresklassen ist es, der Idee einer geistig beweglichen Institution treu zu bleiben. Ihre besondere Ausprägung ist die langfristige Beschäftigung mit einem Thema über mindestens ein Jahr, was in einer gemeinsamen Ausstellung und Veröffentlichung mündet. Die Themen werden in der Gruppe erarbeitet und haben immer einen biografischen Kern: "Heimat", "Fotografisches Tagebuch", "Portrait und Selbstportrait", "Biografie" oder "In Szene gesetzt" lauten die Titel einiger Klassen.

ALMA MATER hat in der fiftyfifty Galerie bereits einige Aufsehen erregende Ausstellungen durchgeführt. Es hat sich herausgestellt, dass dieser Ort für die Präsentation der Ergebnisse der Jahresklassen nicht nur eine Ausstellungsmöglichkeit ist, sondern eine innerhalb der Kunstszene autonome Institution, die Kunst mit einem gesellschaftlich-karitativen Anliegen verknüpft.

Am Freitag, den 28. Januar 2011 um 18 Uhr wird die Jahresklasse mit dem Titel In Szene gesetzt ihre Arbeiten präsentieren.

fiftyfifty Galerie
Jägerstr.15, 40231 Düsseldorf
www.fiftyfifty-galerie.de
Eröffnung: Freitag 28.01.2011 ab 18 Uhr
Ausstellungsdauer: 28. Januar bis 27. Februar 2011

Jeder der 8 Teilnehmer hat ein eigenes Thema entwickelt (aus den Bereichen Sterbehilfe, Pflanzen und Natur, Portrait, Raum und Passage). Aus diesem Spektrum werden in der Ausstellung die besten Arbeiten gezeigt.

Darüber hinaus gab es- wie in jeder Jahresklasse - eine gemeinsame Arbeit:

Fotografieren nach Haikus

Der Reiz eines japanischen Haikus liegt in seiner Mehrdeutigkeit. Wenn wir sie fotografisch umsetzen, holen wir in den Fotografien zurück, was in der Übersetzung verloren gegangen ist und was ein gelungenes Haiku ausmacht: Das Geheimnis der Bildersprache und ihre Offenheit für Assoziationen. Diese Arbeiten sind in einer kleinen Publikation zusammengefasst und bei der Ausstellung zu erwerben.

Highlight der Ausstellung ist eine Plakataktion. Jeder Teilnehmer entwarf ein Plakat, auf dem er ein für sich wichtiges Fotomotiv mit einem Textstatement verband.

Besonders zu erwähnen ist die Kooperation mit dem Theater an der Luegallee. Im Rahmen der Jahresklasse wurde anhand eines Stückes der Begriff der Inszenierung im Theater und in der Fotografie ausgelotet. Die Grafikerin Susanne Günther, eine Teilnehmerin der Jahresklasse, entwarf mit den entstandenen Fotografien einen Flyer für das Theater.

Kinder der Welt (15. + 16. Mai 2010)

Kulturmühle Berne, Lange Straße 74, 27804 Berne

Eine erweiterte Neuauflage unserer ersten "Kinder der Welt"-Ausstellung mit nunmehr 42 Fotos von Kindern, aufgenommen in den verschiedensten Ländern dieses Planeten von Südamerika bis Australien. Die Fotos der Gruppe7 zeigen neben der Vielfalt der Lebensumstände, in denen Kinder aufwachsen, vor allem die kulturumspannenden Gemeinsamkeiten des Kind-Seins: die Freude am Leben und am Spiel, die in der freundlichen Offenheit gegenüber dem Fotografen zum Ausdruck kommt. Kaum ein Kind, das nicht gerne fotografiert wird. Dort, wo bei Erwachsenen angesichts einer Kamera oft Scheu oder gar Mißtrauen entsteht, ist sie bei Kindern die Eintrittskarte in ihre Welt, Kamera und Fotograf werden selbst zum Spielobjekt. Nur in den unbemerkt entstandenen Porträts spiegelt sich gelegentlich die kindliche Scheu und die Ernsthaftigkeit und Konzentriertheit, mit der Kinder ihre Umwelt wahrnehmen. Die Fotos werden noch bis zur Eröffnung der Fußball-WM zu sehen sein. Eventuelle Erlöse durch den Verkauf der Bilder gehen wieder zu 100% an eine gemeinnützige Organisation, die bedürftige Kinder in Kolumbien unterstützt.

Pressestimmen:

Nordwest-Zeitung
Kreiszeitung Wesermarsch

Altern in Würde - Würde im Alter (ab 25. April 2010)

Gemeinschaftspraxis Dres. Köster / Doherty / Sampaio Doherty, Im Schaufsfeld 16, 40764 Langenfeld.

Die mittlerweile 3. Fotoausstellung der Gruppe 7 widmet sich dem Thema Alter in Form von monochromen Schwarzweißporträts. Das große Interesse an der Vernissage am 25. April zeigte uns, daß durchaus ein Bedürfnis nach der (fotografischen) Bearbeitung dieses Themas besteht, auch wenn die Flut an Bildern junger schöner Menschen um uns herum etwas anderes suggeriert. Wir erahnen, daß es im menschlichen Gesicht mehr zu lesen gibt als die oberflächliche Schönheit makelloser Haut und daß die Würde im Alter mit dieser Erkenntnis beginnt.

Die 4 Elemente (ab 28. September 2008)

Gemeinschaftspraxis Dres. Köster / Doherty, Im Schaufsfeld 16, 40764 Langenfeld.

"Die vier Elemente" der Gruppe7 sind ein Versuch, nicht bloß ein fotografisches Abbild der Elemente zu erzeugen, sondern das Wesen, besser: die Wesen der jeweiligen Elemente darzustellen. "Feuer" begegnet uns so zum einen als wunderschön gefärbter Laubwald im "Indian Summer", zum anderen in Gestalt verkohlter Bäume, aus denen neues Leben sprießt.

Kinder der Welt (ab 15. Juli 2007)

Gemeinschaftspraxis Dres. Köster / Doherty, Im Schaufsfeld 16, 40764 Langenfeld.

Ausgestellt werden über 30 Fotos von Kindern, aufgenommen in den verschiedensten Ländern dieses Planeten von Südamerika bis Australien. Die Fotos der Gruppe7 zeigen neben der Vielfalt der Lebensumstände, in denen Kinder aufwachsen, vor allem die kulturumspannenden Gemeinsamkeiten des Kind-Seins: die Freude am Leben und am Spiel, die in der freundlichen Offenheit gegenüber dem Fotografen zum Ausdruck kommt. Kaum ein Kind, das nicht gerne fotografiert wird. Dort, wo bei Erwachsenen angesichts einer Kamera oft Scheu oder gar Mißtrauen entsteht, ist sie bei Kindern die Eintrittskarte in ihre Welt, Kamera und Fotograf werden selbst zum Spielobjekt. Nur in den unbemerkt entstandenen Porträts spiegelt sich gelegentlich die kindliche Scheu und die Ernsthaftigkeit und Konzentriertheit, mit der Kinder ihre Umwelt wahrnehmen. Die Fotos werden noch bis voraussichtlich Januar 2008 zu sehen sein. Eventuelle Erlöse durch den Verkauf der Bilder gehen zu 100% an eine gemeinnützige Organisation, die bedürftige Kinder in Kolumbien unterstützt.